It ain’t easy – Alles nicht so einfach

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So, heute ist mein erster Break Tag.

Nicht einen Tag zu früh – hab ich gestern noch gedacht.

Es läuft diesmal nicht ganz so rund wie beim letzten Mal, aber vielleicht kommt es mir auch nur so vor, weil auch noch ein paar andere Dinge ziemlich „unrund sind (auf die ich leider keinen Einfluss habe). Die Abnahme ist auch etwas geringer – aber das war an sich sogar zu erwarten. Die letzten 5 kg zum Normalgewicht sollen ja schwerer zu verlieren sein (wie wird das erst wenn ich mal „Idealgewicht“ anpeile???)

Heute morgen fühle ich mich aber doch recht wohl – wahrscheinlich weil ich weiß, dass ich nachher essen darf was ich will. Fast jedenfalls. Mein Körper schreibt am meisten nach Fett, was logisch ist, darauf musste er ja weitgehend verzichten. Und ich werden mir Dinkel-, bzw. Roggenbrötchen und möglicherweise auch ein wenig Müsli gönnen. Das steht zwar nicht auf der Liste aber ich halte das für okay, hat beim letzten Mal auch funktioniert und stellt für mich auch keine Völlerei dar. Kalorienrahmen wird eingehalten, wahrscheinlich die 1600 kcal netto, in jedem Fall die, die zum Gewicht halten angesagt sind.

Hier gleich mal eine Frage an die Bodymedia Besitzer: Ich staune ja immer wieder, wieviel ich lt. dieses Messgeräts verbrauche, eigentlich nie unter 1900 kcal, meist bei 2000 und bei ein paar Schritten mehr oder einer halben Stunde moderaten Sports sogar 2100 kcal. Darf ich mich „pi mal Daumen“ darauf verlassen? (Und wie wird das erst aussehen, wenn ich mal Ausdauersport mache….) [das Gerät  befindet sich vorübergehend in meinem Besitz – ich weiß auch nicht ob ich das auf Dauer würde haben wollen, nur nebenbei bemerkt]

Aber wie verlaufen meine Diättage so im Einzelnen?

An den on Tagen esse ich meist erst abends, evtl. trinke ich nach Feierabend etwas klare Brühe. Ein wenig Hungergefühl kommt da im Laufe des Tages schon mal auf, aber nicht wirklich schlimm. Halt so, als würde ich gleich anfangen zu kochen. Vergeht auch wieder, wahrscheinlich, weil ich auch genug Ablenkung habe.

Off Tage sind auch nicht mehr ganz so schlimm wie beim ersten Durchgang. Beim letzten hatte ich sogar gedacht: Toll – bin pappsatt aber fühle mich nicht überfüllt. Bis ich festgestellt habe, dass ich die geplanten 100g Datteln noch nicht gegessen hatte. Diese Tage  bleiben eine Herausforderung, zumal ich auch hier erst nach Feierabend esse und nicht schon am Mittag, einfach um den Körper an diese lange Fastenzeit zu gewöhnen und nicht alle drei Tage zu unterbrechen. Allerdings esse ich dann gegen 17:00 Uhr eine Kleinigkeit und ab 18:00/19:00 Uhr dann ständig – bis alles verputzt ist, was so auf dem Plan steht.

Aber da war doch noch was?

Ja, Bewegung und Sport:

Meine 10.000 Schritte schaffe ich meistens, sind ja auch schon Gewohnheit. Im Fitnessstudio war ich die letzten beiden Wochen nicht, weil ich mein Handgelenk doch lieber erst auskurieren wollte. Auch meine Schulter scheint sich gefreut zu haben (die war aber auch in der Zeit getaped). Aber ich habe inzwischen ja nicht faul auf der Couch gesessen – die Zeiten sind vorbei. Ich hab mir diverse Apps heruntergeladen und vor dem Essen dann 20 – 30 Minuten trainiert.

Entweder:
Legtrainer + Sixpacktrainer
oder
Butttrainer + Situps

Was soll ich sagen, ich hatte ja manchmal vor dem Training das Gefühl einfach zu müde und groggy zu sein. Nach der Arbeit hatte ich mich meist für ne halbe Stunde hingelegt, aber das reichte nicht immer. Trainiert hab ich trotzdem – und fühlte mich danach nicht ausgelaugt und kaputt sondern frisch und munter. Ein tolles Phänomen!!!

Und die nächste Frage, diesmal an die Freeleten unter euch:

Wie kann ich mich auf die anspruchsvollen Sachen dort vorbereiten? Und warum zeigt mir die App nicht an, wieviel Wiederholungen noch zu machen sind (bzw. wieviele Durchgänge) und auch keine Pause (ich hatte gestern mal Athena angefangen, weil mir das so von der App vorgeschlagen wurde, aber nachdem ich den ersten Durchgang durch die Übungen durch hatte ging es nicht weiter). Ich habe gemerkt, ich bin noch nicht ganz soweit…

Apropos Schlaf: hiervon kriege ich definitv zu wenig. Das Leid einer Nachteule halt, die trotzdem spätestens um halb sechs aufsteht um früh auf der Arbeit zu sein. Aber abends nicht den Weg ins Bett findet. Daran muss ich definitiv noch arbeiten.

Es kann sein, dass ich 3 statt 2 Tage break mache, passt nächste Woche wieder besser in die Planung. Ob dem zweiten auch ein dritter Durchgang folgen wird, entscheide ich beim nächsten Break.

Die nächste Woche wird eine Herausforderung da ich die ganze auf bei einem Weiterbildungsseminar bin und es sind dort auch Mittagessen eingeplant. Mich jeden Tag davon zu steheln wird sicher auffallen. Mal schauen.

Weitere Pläne:

Ab morgen wieder Fitnessstudio. Nächste Woche auch einen Tag schwimmen gehen. Mehr schlafen, mehr meditieren. und vor allem:

WEITERMACHEN

In diesem Sinne – bis bald

(und wer sich auskennt, Zeit und Lust hat, kann mit mir mal einen vernünftigen Trainingsplan erstellen, der Gym, Hausübungen, Schwimmen, Beweglichkeitsübungen enthält, ich verzettel mich sonst mal wieder).

Eure

Martina

Leicht oder schwer? Beides!

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So gehts mir jedenfalls im Moment.

Die Planung der Mahlzeiten ist leichter als beim ersten Durchgang – hier hilft die Erfahrung.

Die Durchführung ist etwas schwerer – woran das liegt, kann ich nur raten. Zum einen vielleicht an der Erschwernis die ich mir selber auferlegt habe, nämlich erst abends zu essen. Obwohl ich sagen muss, der Hunger tagsüber hält sich wirklich in Grenzen. Von daher halte ich das nicht für den Grund. Eher dass ich ja wusste worauf ich mich einlasse. Mit allen positiven und negativen Seiten.

Hinzu kommt, dass die letzten Tage generell nicht gut liefen. Ich warte auf Pakete die sonstwo unterwegs sind, nur nicht da wo sie hingehören. Das nervt. (Und diesmal nicht DHL sondern Hermes und DPD).

Vielleicht sind es auch die Hormone. Kommt bei uns Frauen ja mal vor, dass die einem das Leben etwas schwerer machen. Umso mehr, wenn man in den (Vor-)Wechseljahren steckt und sich auf nix mehr verlassen kann. Aber da muss ich durch – mit oder ohne Diät.

Da ich allein lebe braucht ja auch keiner unter meinen Launen zu leiden.

Aber was heißt schon Launen? Ich bin nicht launisch, ich bin emotional flexibel 😉

„Quitting is no option“ – „Aufgeben ist keine Option“

Heute, am 6. Tag (dem 2. Off Tag) hatte ich 700 g weniger als am Montag. Und 1 cm an der Taille weniger. So darfs weiter gehen.

Rotes Kleid – mach dich bereit, ich werd dich kaufen (welches weiß ich zwar noch nicht, aber die Farbe kenn ich wenigstens schon mal.

Ich würd mich diesmal echt über Durchhalteparolen und motivierende Reaktionen freuen (im Laufe der Woche wirds mir sicher wieder besser gehen).

In diesem Sinne:

Macht was ihr euch vornehmt, lasst euch nicht beirren (außer ihr stellt selber fest, dass ihr was falsch macht).

Eure Martina

Da capo – Tag 3

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…und ich lebe noch, ja, allen Unkenrufen zum Trotz

Heute ist der erste off Tag, d. h. ich „darf“ 325 g KH, 100 g Eiweiß und 20 g Fett zu mir nehmen.

Ich muss sagen, die Zusammenstellung fiel mir wesentlich leichter als beim ersten Durchgang. Auch wenn ich nachher pappsatt sein werde.

Und noch etwas ist anders: ich merke, dass ich diesen off Tag tatsächlich brauche.

Ansonsten gehts mir gut – auch wenn ich jetzt noch etwas geändert habe:

Ich esse erst abends. An den on Tagen hab ich dann eher das Gefühl, abends richtig satt zu sein. Wenn sich tagsüber Hunger meldet trinke ich diesen weg. Es ist aber auch nicht so, dass der Hunger an mir nagt. Oder ich am Hungertuch.

Ich glaube, es ist mehr eine Kopfsache – und der will ja was erreichen.

Ich freue mich:

  • auf meine zu erwartenden Erfolge
  • auf das tolle Gefühl außerhalb der Komfortzone was geleistet zu haben
  • und ja, auch ein wenig darauf, dass es Leute gibt, die nicht glauben, dass ich mit dieser Diät erfolgreich sein werde

..und jetzt wird erst mal Abend gegessen:

Kartoffeln, Lachsschinken, Ei, Paprika, Zwiebel

Nachtisch: Rest meines Milchreises und Trockenfrüchte (heute spät Nachmittag gabs schon Milchreis mit Birne)

Bis bald – ich halt euch auf dem Laufenden wie es mir geht

Da capo al fine – nochmal von vorn (bis zum Ende)

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Ich hatte es ja angekündigt – und ich pflege meine Versprechen (und meine Drohungen) ja auch zu halten.

Wer meinen Blog verfolgt (oder mit mir auf myfitnesspal befreundet ist) weiß ja, das ich von Ende August bis Ende September die strength first Diät durchgezogen habe. 3 Zyklen. Und nein, es war kein Zuckerschlecken (Zucker war ja eh verboten). Aber es ging.

Dann kam Oktober – ein Monat der Pause, moderatem Kaloriendefizit. Am liebsten hätte ich aber schon Mitte Oktober wieder losgelegt. Teilweise, weil durch die doch eher strikte Diät und die Einschränkungen der Lebensmittelwahl alles etwas einfacher schien als sich komplett frei entscheiden zu können. Andereseits war ich trotz weiterer Abnahme schon etwas ungeduldig. Aber ich hatte mir die Auszeit versprochen – und außerdem woll ich nicht diätend in Berlin verweilen.

Und ab heute ist es wieder soweit:

Da capo al fine – von Anfang bis Ende.

Es wird also wieder Diät gehalten. Ob 2 oder 3 Zyklen mache ich von Erfolg und Laune abhängig. Ich hoffe, somit meinem Normalgewicht wenigstens nah zu kommen (insgeheim erhoffe ich natürlich es zu erreichen).

Das heißt im Einzelnen auf die Nahrung bezogen:

ON Tage
100 g Eiweiß – 20 g KH – 15 g Fett

Off Tage
100 g Eiweiß – 335 g KH – 20 g Fett

Break Tage
1600 kcal – die 100 g Eiweiß werd ich da auch versuchen zu halten, Fett bei max 60 – 70 g. Die KH dann entsprechend bei <150 g.

Das Endziel sind 69 kg (67 um einen Puffer zu haben). Ob ich die jetzt erreiche oder im nächsten Jahr werde ich ja sehen. (Und das ist dann mein „Pflichtprogramm“ – danach wird, wie ich mich jetzt kenne, die Kür folgen und ich werde versuchen 63 kg zu erreichen,  bzw. 20 % KFA oder einen Körperbau den ich so toll finde, dass ich nur den Status quo halten möchte).

Meine aktuellen Werte:

75.8 kg (gemessen heute morgen) (die letzten 1,5 Wochen hab ich ein wenig zugenommen, bin aber nach wie vor unter dem Endgewicht des ersten Durchgangs)

35,8 % KFA (gemessen letzten Donnerstag)

27.1 kg Fett (gemessen letzten Donnerstag)

48,4 kg Magermasse (gemessen letzten Donnerstag)

Das Gewicht war letzten Donnerstag 75,5 – daher die mangelnde Übereinstimmung.

Jetzt überlege ich noch, ob ich mir eine neue Waage kaufe (meine zeigt macht die Körperanalyse nicht) – oder ob ich einfach zwischendurch im Fitnessstudio die Analyse durchführen lasse (die Werte stimmen weitgehend mit denen des Arztes überein, Schwankungen sind ja durchaus stündlich möglich).

Bilder wirds am Ende wieder geben – versprochen.

Ach ja – die Idee an einem Urlaubstag mit der Diät wieder anzufangen war echt blöd, hätte gern noch mal (mitags) ein langes Frühstück gehabt. Was solls….

Jetzt hab ich Hunger – aber ich hab ja beim letzten Durchgang schon festgestellt, dass mich dieser nie lange stört und sogar mein Kreislauf spielt mit.

Heut abends gibts

Pute + Zwiebel + Paprika
und als Nachtisch Skyr mit Whey

So, das wars für heute – ich werd jetzt regelmäßig berichten…

(das Bild zeigt mich am Freiag – vor meiner Abreise nach Berlin)

2015-10-30 06.52.04

40 Tage (naja fast)

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Knapp 40 Tage Diät – Eine Bilanz

Es ist inzwischen ja kein Geheimnis mehr, dass ich seit Ende August im Diät-Modus war. Einige haben ja auch schon nachgefragt, was ich denn so geheimnisvolles mache:

Es war die SF – Strength First – Diät (nach Chris Eikelmeier).

Und nein, die dauert nicht zwangsläufig so lang.

Aber erst nochmal auf Anfang:

Warum überhaupt eine spezielle Diät?

Nachdem ich im letzten Jahr zwar mühsam, aber doch am Ende 10 kg abgenommen hatte kam eine schwere depressive Episode. Während dieser musste ich ein Antidepressivum nehmen um überhaupt funktionieren zu können. Und dieses hat für Schokolust gesorgt, die ich sonst so nicht bei mir kenne – der ich aber auch nicht wiederstehen konnte. Dazu kam Zwangspause im Sport, weil meine Schulterschmerzen zu stark waren.

Schwups waren 5 – 6 kg wieder drauf.

Als ich das Medikament absetzen konnte verschwand die Schokolust schlagartig. Klasse – ich schöpfte Hoffnung. Aber ich nahm nur 1 – 2 kg ab. Dann blieb das Gewicht – und das Fett. Frust machte sich breit. Mit entsprechenden Pausen während derer ich einfach nicht mehr im Kaloriendefizit bliebt sondern auf Halten ging. Aber wenigstens das hat funktioniert. Wieder Defizit – ich nahm trotzdem nicht ab. Irgendwann achtet man nur noch auf die Kalorienzahl –aber es wird fast egal womit man diese füllt. (Nicht immer – aber immer öfter).

Immerhin nahm ich nicht zu, das verbuche ich ebenso als Erfolg wie die Tatsache, dass ich immer noch abnehmen wollte und mich nicht auf ein: „geht ja doch nicht“, zurückgezogen habe.

Dann bat ich um einen Tipp – und bekam ihn.

SF Diät… hört sich wie Science Fiction an – und für mich schien es zunächst so. Ob ich es durchziehen würde? Hm, ja ich bin stur aber… – und deshalb habe ich nicht von Anfang gebloggt.

Aber ich hielt durch – 3 Zyklen dieser Diät. Dank meiner Sturheit. Dank meiner Erinnerung, dass Rauchen aufhören vor einigen Jahren noch schwerer war (ich musste das Essen ja nicht komplett aufgeben). Dank des Zuspruchs von euch. Und dank der Tipps, die ich anfangs bekam, gerade was die off – Tage anging (erkläre ich gleich).

Wie sieht diese Diät aus?

Nun, auf mich und mein erstes Ziel (ca. 10% KFA weniger zu haben) hatte ich folgendes ausgerechnet

On-Tage = 108 Protein, 15 g Fett, 20 g Kohlehydrate

Off-Tage = 108 Protein, 20 g Fett, 360 g Kohlehydrate

Break-Tage= im leichten Kaloriendefizit ohne auf die Makros zu achten

Aber das ist nicht alles.

Erlaubt ist nur „artgerechte“ Nahrung (nach Chris Eikelmeier). Das heißt, keine Getreideprodukte, kein Zucker – natürlich auch keine Schokolade. Ich glaube Milchprodukte waren auch nicht auf der Liste – aber ich habe trotzdem Quark gegessen, denn irgendwie musste ich ja die nötige Menge Protein zu mir nehmen. Nur mit Whey und Fleisch war mir das zu schwierig.

An den Break-Tagen habe ich mir dann auch Dinkelvollkornbrötchen gegönnt. Nicht in Massen – sondern jeweils zwei.

So sah also mein Plan in der Zeit aus:

On on off – on on off – on on off – on on – break break

Das habe ich dann 3 x durchgezogen.

Hinzu kommt noch, dass es im Intermittent Fasting Modus gehalten wird, also mit 12 – 16 Stunden Fastenzeit von der letzten Mahlzeit des Tages bis zur ersten Mahlzeit am folgenden Tag. Ging bei mir gut – ich hab zum Teil 20 Stunden Fastenzeit gehabt.

Dann muss das Essen auch noch „erjagt“ werden. Heißt: Vorm Essen soll der Körper richtig in Fahrt kommen, ruhig auch nur für ein paar Minuten.
Krafttraining zur Unterstützung sollte auch sein.

Das mit dem Sport hab bei mir nicht immer geklappt – allein durch eine Erkältung die mich gut 1,5 Wochen davon abgehalten hat. Aber bis auf einige bettlägerige Tage konnte ich wenigstens meine 10.000 täglichen Schritte weiter beibehalten.

Wie ging’s mir dabei?

Nun ja, zu sagen es war alles easy wäre falsch. Tag 10 und 11 waren jeweils schon eine Herausforderung. Und der letzte Durchgang war von Anfang an schwieriger. Vor allem in der Mitte. Den letzten Tag hätte ich auch am liebsten fallen gelassen – aber auch hier half wieder meine Sturheit – vor allem in Hinsicht auf spätere Projekte (egal welcher Art).

Am schwersten waren dabei noch nicht mal die ON-Tage an denen ich nur wenig essen durfte. Die KH-Menge an den OFF-Tagen hat mir viel größere Probleme bereitet.

Bin ich nie schwach geworden?

Nur ein wenig. Einmal hatte ich bei einem Catering eine Spalte Melone und einen Spieß Tomate-Mozzarella genommen. Das aber dann auch entsprechend berechnet. Und einmal war mir der Fisch misslungen – ich hatte nichts als Alternative im Haus und konnte auch nicht einkaufen, weil ich noch einen Termin hatte. An dem Tag hab ich dann 2 Eiweißriegel und 1 Banane „extra“ gegessen (nicht wirklich extra, ich hatte ja nur ein paar Bissen Fisch gehabt)

Was habe ich gelernt?

Abgesehen von der immer besser werdenden Zusammensetzung des Speiseplans habe ich für den Alltag einiges mitgenommen.

Hunger ist nicht schlimm und kann ausgehalten werden (selbst mein Kreislauf hat mitgespielt).

Abnehmen funktioniert bei mir halt zurzeit nicht „auf die sanfte Tour“ – auch das ist okay.

. Es gibt keine Ausreden wie „Catering bei Dienstveranstaltungen“ (da hab ich mit Hinweis auf meine Diät einfach wiederstanden).

Um ein Ziel zu erreichen muss man sich aus seiner Komfortzone raus bewegen

Der Erfolg:

Sf Kurzvergleich

Von 82,9 am 23.08.2015 (wobei ich mir sicher bin, dass davon 500 – 600 g ein Ausrutscher nach oben waren die sich just da gezeigt hatte) auf 75,6 am 01.10.2015.

Würde ich es wieder machen?

Ja.

Ich plane es im November nochmal zu machen. Möglicherweise nur 2 Zyklen. Es sei denn ich nehme jetzt im leichten Kaloriendefizit weiter ab – dann gehe ich den Rest meines Abnahmezieles im nächsten Jahr an. Ich will mich jetzt gerade nicht unter Druck setzen – andererseits brauche ich den wohl.

Aufgeben war keine Option – den Gedanken mich selbst „enttäuschen“ gefiel mir gar nicht. Auch nicht der Gedanke, als zu schwach dazustehen. Vor keinem anderen also vor mir. (Und die, die an mich glaubten wollte ich ja auch „glücklich“ sehen).

Wie geht’s weiter?

Im Moment werde ich bei leichtem Defizit und intermittierendem Fasten bleiben. D. h. 1630 kcal und erst mittags die erste Mahlzeit, mit ca. 1/3 der Tageskalorien, den Rest abends. Geplant sind dabei rund 100 g Protein, bis 150 g KH und 70 g Fett. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Kalorienzahl was taugt und auch nicht ob die Zusammensetzung sinnvoll ist. Hier nehme ich gerne Tipps entgegen.

Bis zum Wochenende werde ich aber einfach nur im Kaloriendefizit bleiben ohne mir über die Makros Gedanken zu machen – quasi Urlaub vom genauen Planen.

Mein Fazit:

Ich habe gelernt, dass ich durchhalten kann. Das ist wohl das wichtigste gewesen.

Humor ist wenn man

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…trotzdem schreibt – und das trotz Frust.

Ja, ich bin gefrustet.

Durch die Hitze war ich teilweise so gelähmt, dass ich noch nicht mal meine 10.000 Schritte am Tag geschafft habe – geschweige denn irgendeine andere sportliche Aktivität.

Und ab und an hab ich mir auch Eis gegönnt – ist ja Sommer. Bin aber was die Kalorienaufnahme angeht im „Gewicht halten“ – Bereich geblieben.

Was soll ich sagen, Gewicht habe ich gehalten, also mit einer Schwankung von 1-2 kg, ich liege also bei 81 – 82,5 kg.

Dann habe ich langsam den Aktivitätslevel gesteigert, die Kalorienzufuhr gedrosselt. Diese Woche war ich sehr aktiv. Und sehr sparsam im Umgang mit dem Essen.

Und watt passiert?

NIX

Immer noch die gleiche Schwankung, das gleiche Gewicht.

Da verliert man fast die Lust.

Aber getreu dem Motto: Aufgeben is nich kämpf ich natürlich weiter um meine Wunschfigur. Zumal mir Sport inzwischen ohnehin viel Spaß macht und ich nicht drauf verzichten möchte.

Und ja, ich weiß – „Abs are made in the kitchen“ (die Bauchmuskeln werden in der Küche gemacht). Da weiß ich mir gerade echt keinen Rat – ich glaub halt nicht wirklich an low carb, 5:2 und sonstwas. Grrrrrrr

Es kann ja nur besser werden.. hoffe ich mal.. denn sonst…. (keine Ahnung was sonst passiert, aber es wird passieren)

Projet 100 Tage, oder…

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…was von guten Vorsätzen übrig bleibt.

Tja, es war ja keine schlechte Idee mit diesem Projekt. Aber… ich hatte keine hochsommerlichen Temperaturen einkalkuliert, die haben meine Trainingspläne weitgehend zunichte gemacht.

Was dennoch übrig bliebt ist, dass meine Irish Whistles jetzt wieder wissen warum sie existieren. Sie stellen also ihre Daseinsberechtigung nicht mehr in Frage.

Und Meditation hat jetzt auch wieder einen festen Platz in meinem Leben.

Nun denn, noch ist Sommer – auch wenns heute wenig danach aussieht (aktuell, kurz vor 9:00 Uhr 17 Grad C und Regen). Endlich eine Temperatur die für mich angenehm ist.

Sicherheitshalber (es waren ja hohe Temperaturen angesagt) hatte ich mich zu Frühsport (Shred für Anfänger von Jillian Michaels) hinreißen lassen. Wenns nachher nicht in Strömen gießt kann ich ja noch eine Runde Laufen hinzufügen.

Und dann sollte doch irgendwann die Zahl auf der Waage wieder kleiner werden (oder die am Maßband).

„Projekt 100 Tage“ Tag 39

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Die letzten anderthalb Wochen standen im Zeichen des Urlaubs. Des Urlaubs von so ziemlich allem – auch dem gesunden Menschenverstand.

Macht nix. Darf auch mal sein. Zumal mir bewusst wurde, wo meine Fallstricke liegen (nicht nur was Ernährung und Sport angeht).

Die Ruhe, das Faulenzen waren aber auch gut, da erholsam.

Jetzt geht es wieder vernünftig weiter. Aber ich habe beschlossen, mich nicht von meinem eigenen Plan jagen zu lassen. Was nun aber auch nicht heißt, dass ich alles schleifen lassen werde. Nur werde ich mit mehr Gelassenheit an die Sache gehen.

Neues von der Schulter- oder Fußfront gibt es auch nicht wirklich. Schulter schmerzt zwar etwas weniger, dafür meckert der Fuß jetzt gerade auch beim Gehen, was aber möglicherweise dem Nichttragen der Einlagen in den Sommerschuhen geschuldet ist. Aber die anderen Schuhe sind jetzt einfach zu warm. Ich muss nach ner Lösung suchen… seufz….

Apropos Sommer – er ist da! Ja! Ganz bestimmt!

Der Regen war heute schon deutlich wärmer

Und hier mein Plan für diese Woche:

Projekt 100 Tage

„Projekt 100 Tage“ Tag 24 „Schokocroissant“

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Heute morgen  beim Bäcker:

„Ein Schokocroissant bitte“

Mein Mund hat geredet bevor mein Gehirn überhaupt wusste, dass ich schon an der Reihe war.

Sei’s drum. Es ist Sonntag. Es ist meine „Schoko und alles was sonst kontraproduktiv ist“-Zeit (mit anderen Worten, ja trotz meines hohen Alters haben gewisse Dinge die im Leben einer Frau eine Rolle spielen noch nicht aufgehört).

Mein Fazit nach dreieinhalb Wochen:

Der Plan war gut. Ist gut. Aber:

Das Laufen geht halt nicht. Punkt. Ich höre auf meinen Körper wenns mir nicht gut geht. Fordern ja – überfordern nein.

Die Essenspläne  hab ich übern Haufen geschmissen – wenn meine Gedanke nur um „vegan/vegetarisch“ kreisen dann bringt das nix. Lieber wie vorher, da gab es auch so schon mal vegetarische Tage und vegane Gerichte. Aber eben ohne Plan – und somit ohne Druck.

…und ein Schokocroissiant passt immer mal gelegentlich in den  Plan, habe ich auch genossen

Und hier der Plan für die nächste Woche:

Projekt 100 Tage

„Projekt 100 Tage“ Tag 17 „Rückschlag“

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Wenn der Kreislauf nicht mehr, sondern eckig läuft, dann bleiben alle guten Vorhaben auf der Strecke. Wenn ich kaum vom Sofa ins Bad – in die Küche – und retour komme und froh bin, dass ich weiß wo ich mich noch festhalten kann, dann fällt eben Sport aus.

So ging es mir für einige Tage – inzwischen bin ich wieder okay. Ist auch nichts neues, begleitet mich seit meiner Kindheit.

Ferner wird auch das Lauftraining noch etwas verschoben werden müssen, die Ferse will ja immer noch nicht recht. Aber die Übungen bleiben im Programm.

Am schwersten fällt mir geplant vegan/vegetarisch zu essen. Und hier kann es sein, dass ich das gänzlich aufgebe. Wahrscheinlich fällt es mir dann leichter, fleischlos zu essen, wenn das nicht auf einem Plan steht. Kopfsache – klar.

Ein Teil des Plans, der nicht aufgelistet ist, nämlich in den 100 Tagen mindestens 4 Bücher zu lesen, wird mir aber gelingen. 2,5 habe ich schon durch. Das dritte ist schon angelesen.

Hier der  Plan für die dritte Woche:

Projekt 100 Tage

„Projetk 100 Tage“ Tag 13 „nicht mein Tag“

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…dabei liebe ich die 13 doch.

Aber heute ist wirklich nicht mein Tag, ist mir nur zufällig zugelaufen.

Es fing aber schon in der Nacht an, da ich nicht einschlafen konnte. Dann kurz nach dem Aufstehen Schulterschmerzen – na danke. Aber alles noch im Rahmen.

Aber dann: mein Mittagessen ist mir hingefallen und da es in einem Glasbehälter war natürlich auch dahin. Quark/Joghurt/Milch/Haferflocken schmecken zwar mir Früchten und Nüssen, aber nicht mit Glassplittern, jedenfalls gehe ich mal schwer davon aus.

Und nicht nur, dass ich jetzt das Mittagessen neu planen muss, für eine erneutes Zubereiten war ja keine Zeit (deshalb mach ich sowas ja auch abends) – nein, da ich ja erst sauber machen musste habe ich auch meine S-Bahn verpasst.

Und nach der Arbeit steht noch ein Krankenbesuch im Krankenhaus an.

Ob ich heute meinen Plan einhalte wage ich zu bezweifeln, wahrscheinlich lass ich den Tai Chi Kurs ausfallen, fahre nach dem Krankenbesuch nach Hause, sorge noch für ne leckere Abendmahlzeit und dann…

…werde ich mich gemütlich aufs Sofa schwingen und lesen.

Noch was:

ich liebe vegane und vegetarische Gerichte. Warum hab ich also ausgerechnet dann einen Fleischjieper wenn auf meinem Plan vegan/vegetarisch steht? Ich weiß, alles Kopfsache. Aber das fällt mir gerade am schwersten. Und tatsächlich die Zeit für Musik und Meditation einzuräumen.

„Projekt 100 Tage“ Tag 10

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Sonntag. Mein Ruhetag – außer Musik und Meditation.

Natürlich habe ich auch sonntags mal das ein oder andere zu tun. Aber eben in Ruhe. Und mein Essen logge ich auch nicht. Was aber nicht heißt, dass ich es übertreibe und mir die in der Woche eingesparten Kalorien zuführe. Aber auch der Kopf braucht Auszeiten.

Anbei mein Wochenplan der morgen beginnt – und ich hoffe, dass ich nächste Woche wirklich alles auf der Liste schaffe.

Es fehlten in dieser Woche:

ein vegetarisches Abendessen (am Mittwoch)

ein Krafttraining (am Donnerstag)

Barfußlauftraining (am Samstag).

Nun, aller Anfang ist schwer und nächste Woche kann ich es ja besser machen.

Es grüßt euch

Martina

Projekt 100 Tage

„Projekt 100 Tage“ Tag 8

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Eine Woche ist nun rum – davon waren ja 3 Tage Vorbereitung und Planung.

Fazit der ersten Woche:

Fast alles geschafft wie geplant.

Mittwoch war ich aber so verpeilt, dass ich abends doch nicht rein vegetarisch gegessen habe (Notiz an mich selber: Für Mittwochs besser planen und aufgrund des langen Tages mit Hunger rechnen!)

Das Krafttraining am Donnerstag viel wegen mangelnder Energie aus. Ich war aber auch viel unterwegs.

Ist das schon ein Versagen? Bringt es überhaupt was, nun mit dem Plan weiter zu machen?

Nein. Ja.

Nein, es ist kein Versagen. Es geht nicht darum den  Plan sklavisch zu befolgen, sondern es geht um neue Gewohnheiten (kombiniert mit bestehenden). Es geht auch darum ein Bewusstsein für die Sachen zu entwickeln, die mir wichtig sind und diese nicht immer auf morgen zu verschieben.

Ich melde mich am Wochenende wieder, dann mit Fotos von meinen Lieblingen (einem Teil davon jedenfalls – und es sind nicht meine Kinder, die sind mir natürlich das allerliebste).

„Projekt 100 Tage“ Tag 5

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Heute nur eine neue Übersicht meines Planes – nur auf Wochenbasis und schön bunt.

So voll sieht das doch gar nicht aus wenn man es mal geordnet darstellt….

Ansonsten gibts ja nach erst einem Tag nicht viel zu berichten.

„Shred für Einsteiger“ von Jillian Michaels ist nicht so hart wie der „30-day-shred“, da aber auf Sprunge verzichtet wird (wie beim Hampelmann) für mich im Moment die bessere Alternative. Und macht Spaß (naja, ich hab bei Crunches und ähnlichem immer noch das Gefühl wie ein Käfer auszusehen, der auf dem Rücken liegt).

Hier mein Plan für diese Woche:

Projekt 100 Tage

„Projekt 100 Tage“ 2

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Tag 2

Aller Anfang ist schwer. So auch das regelmäßige bloggen.

Jedenfalls habe ich heute schon mal 2 der Dinge auf meiner Liste erledigt. Ich war im Fitnessstudio – und ich habe gelesen.

Was das mit dem 100-Tage-Projekt zu tun hat?

Nun, Sport wird ja zeitlich ausgebaut (und dazu gehört auch das Einhalten der alten Zeiten, wie das Samstagstraining). Und ich will in den 100 Tage mindestens 5 (eher 10) Bücher lesen.

Und somit wären wir schon mal bei meiner Planung, die wird folgende Bereiche betreffen:

Sport:

1 x wöchentlich
Tai-Chi-Chuan Kurs
„Lauftraining“ (nach einem Plan von Dr. Marquardt) – es ist zwar 3x wöchentlich vorgesehen, passt aber gerade noch nicht in meinen Plan. Der Hintergrund ist der, dass sich kaum dass ich vor kurzem wieder anfing zu laufen sich auch die Planar fascitis wieder meldete. Deshalb gehe ich jetzt anders vor.

2 x wöchentlich
Krafttraining
Jillian Michaels Shred für Anfänger

3 x wöchentlich
Fußtraining
Training für die Schulter
später: generelles Bewegungstraining

3 – 5 x wöchentlich (langsam aufbauend von 1 – 2 x auf 3 – 5 x)
Walken/Nordic Walken evtl. im Wechsel mit Radfahren

Ernährung:

Abgesehen davon, dass ich weiterhin auf myfitnesspal.de mein Essen loggen werde (außer sonntags – meinem Ruhetag) und dies jetzt wieder konsequenter, soll es noch andere Änderungen geben.

Ich möchte von einer (bewusst) veganen Mahlzeit (beginnend mit einem Abendessen) zu einem komplett veganen Tag pro Woche kommen. Und von einem komplett vegetarischen Tag zu drei „Veggie-Days“.

Ich habe auch so schon häufig vegetarische Tage, vegetarische Mahlzeiten sowieso und auch schon mal vegane Mahlzeiten. Aber ich will das bewusster einplanen. Mir und der Umwelt zuliebe.

Meditation:

Auch hier aufbauend von 1 x 5 Minuten zu 3 x 15 + 1 x 30 Minuten.

Meditation ist eine Auszeit, etwas, was ich dringend brauche. Und mir viel zu selten die Zeit nehme.

Musik:

Das musizieren ist in den letzten beiden Jahren viel zu kurz gekommen. Also werden 2 Musikeinheiten  pro Woche angesetzt. Am Ende werden es hoffentlich drei.

Meine Irish Whistles sind inzwischen schon ebenso traurig wie meine Bodhran. In den nächsten Tagen werde ich diese zur Entschädigung fotografieren und die Bilder hier veröffentlichen.

Wandern:

Das ist nun etwas, was neu auf dem Plan steht. Ich möchte in den 100 Tagen mindestens 5 Wanderungen in der näheren Umgebung machen (ein Buch mit Wandervorschlägen habe ich schon).

Eine Auszeit in der Natur – was kann es schöneres geben?

Ich werde voraussichtlich nicht jeden Tag bloggen – aber ich versuche euch doch, hier auf dem laufenden zu halten was sich so tut.

Ob ich meine Pläne einhalte, meine Ziele erreiche.

Aber vor allem, was sich dadurch für mich, in mir und bei mir verändert.

Also besucht mich wieder – ich freue mich darauf

Herausforderungen….

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oder auch challenges, wie man ja auch sagt.

Nein, ich habe nicht wieder einen (mehr oder weniger irrsinnigen, zumindest aber ehrgeizigen) 100-Tage-Plan erarbeitet.

Meine Herausforderung in diesem (hoffentlich schönen) Monat Mai besteht schlicht und ergreifend im gesund werden.

Einige haben es ja auf anderen Seiten schon mitbekommen, mich hat eine Depression erwischt. Aber so richtig, richtig fies. 6 Wochen war ich nun arbeitsunfähig zuhause. Um dem Krankengeldbezug zu entgehen, aber auch weil mir die Arbeit fehlt, werde ich ab morgen, dem 02.05.2016, wieder zur Arbeit gehen, wenn auch erstmal nur Teilzeit.

Wie konnte es dazu kommen?
Nun, Depressionen kenne ich seit meiner Jugend. Mal mehr, mal weniger heftig. Diesmal habe ich die Warnhinweise ganz einfach übersehen, nicht beachtet, ignoriert. Eine Mischung aus all dem war es wohl.
Dann kamen ziemlich böse Gedanken – nämlich, dass nicht mehr zu leben doch ganz nett sei. Da ich Zwilling bin gab es aber Gott sei Dank immer auch die Stimme, die mich am Leben hielt. Ist ja auch schön, das Leben.

Schlafen konnte ich auch nicht – und das war wirklich ein Problem.

Nun halfen die ersten Medikamente nicht oder waren zu stark. Ich bin also jetzt beim vierten Medikament, welches weitgehend zu helfen scheint. Auch wenn der  Schlaf noch immer nicht „normal“ ist.

Meine Stimmung ist wieder besser – aber ich weiß, dass ist dem Antidepressivum geschuldet. Ein Antrag auf Reha läuft, auf der Liste für eine ambulante Psychotherapie stehe ich auch. Und beides wird nötig sein, um mich dauerhaft „lebensfähig“ zu machen.

Meine Herausfoderungen/challenges über das bloße Leben (und funktionieren) hinaus bestehen aber auch aus schönen (und manchen notwendigen) Dingen:

Ein Depressionstagebuch zu führen. Könnte ja helfen. Hätte ich nur vor 6 Wochen schon beginnen sollen, aber besser spät als nie.

Platz für Kreativität.
Meine Gitarre ist gestimmt. Eine neue schon ins Auge gefasst: eine Westerngitarre (so wie meine erste Gitarre, die ich geliebt hatte). Und vielleicht auch eine Ukulele. Mal sehen. Noch suche ich ja „das“ Instrument für mich.
Zeichnen und Malen – ausmalen finde ich gerade ganz toll, zeichnen soll hinzu kommen. Aber ohne Druck.
Fotos: auf Instagramm (zu finden dort unter @matodemi) nehme ich an zwei challenges teil, die #maimotive von #mafflumomente und #feenstaubquartett. Auch ganz ohne Druck. Just for fun. Aber das kreative zu fördern hat mir die letzten Wochen schon gut getan.

Aufräumen. In der Wohnung ebenso wie im Leben. Stück für Stück. Und auch jedes  bisschen als Erfolg anzusehen. Und nicht zu sehen, was alles nicht geschafft wurde (das kann ich ja besonders gut, das „Scheitern“ zu sehen).

Abnehmen. Die mangelnde Bewegung plus falsche Ernährung haben natürlich wieder für ein Plus auf der Waage gesorgt. Okay. Ist halt so. Kann ich wieder ändern. Ändere ich wieder. Ab jetzt.

Das wars erstmal wieder – genießt den beginnenden Frühling.

Das Leben ist bunt. Nicht nur grau. Glaubts mir

 

 

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…es ist vollbracht,

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oder: erstens kommt es anders als man meistens  zweitens denkt

die Kapelle

Geplant war ein Workshop bei Mar Gottfried, so fuhr ich gestern nach Bodenheim (Nähe Wiesbaden).

Da ich ja dieses Jahr zur Priesterin geweiht werden soll aber wenig Erfahrung habe, auch wenn ich schon seit mehr als 2 Jahren Diakonin bin, war dieser Workshop einfach notwendig und wichtig. Und wir wollten sowohl einen Termin für die  Priesterweihe festlegen, aber auch weitere Notwendigkeiten besprechen.

Der Vorschlag, den Mar Gottfried mir dann machte, war zwar nicht neu – aber ich musste doch nochmal überlegen.

Wir können die Weihe auch am Sonntag „durchführen.“

Da war erstmal durchatmen angesagt. Tiiiiiiiiiief durchatmen. An sich wollte meine Famile ja dabei sein, und auch enge Freunde. Andereseits…

Der dritte Sonntag der Fastenzeit trägt den Namen „Oculi“. Das Thema ist „loslassen“. Ich fand es passend. Passend für eine Priesterweihe. Passend vor allem, weil ich mich somit von dem ursprünglichen Plan „verabschiedet“ habe. (Und nicht nur, dass ich somit nicht wie geplant feiern würde – auch meine Kleidung würde anders sein, denn ich hatte weder mein Priesterhemd noch meine Albe und Stola mitgenommen).

Erst wollte ich eine Nacht drüber schlafen.

Dann habe ich doch kurzerhand gestern Abend noch meine Kinder und meine Schwester, sowie eine Freundin und nicht zuletzt meinen Freund gefragt, ob sie Veto einlegen würden (diese Chance sollten sie haben).

Aber sie lieben mich – bedauerten, dass sie nicht dabei sein würden aber wünschten mir von Herzen alles Gute.

Meine Schwester schrieb aber umgehend: Sie wäre auch nach Schottland gekommen (das zu erklären führt hier und jetzt zu weit), da würde Wiesbaden sie doch nicht abschrecken).

Ich habe am Abend noch lange meditiert – und spürte, ja, es ist die richtige Enscheidung. Hier und jetzt.

Nach einem Frühstück ging es heute morgen von Bodenheim nach Eltville. Mar Gottfried und ich bereiteten die Kapelle vor, gingen noch mal die Messe durch.

Meine Schwester und mein Neffe trafen dann auch ein (ein wenig aufgehalten durch Stau).

Ich weiß nicht, wieviele Fehler ich gemacht habe. Aber das ist auch nicht das Entscheidende. Ich weiß, wie es sich angefühlt hat. Unbeschreiblich. Es lässt sich nicht in Worte fassen. Und es wird sicher einige Tage dauern, bis es sich „setzt“.

Ich habe auch jetzt am Abend noch Tränen in den Augen. Der Freude. Des Überwältigt-Seins.

Mein Dank gilt Mar Gottfried, von dem ich den Segen erhalten habe.

Meiner Schwester und meinem Neffen, die 200 km gefahren sind (also insgesamt        400 km) um mich bei diesem wichtigen Ereignis zu begleiten. Und den Freunden, die es wussten und mir ihren Segen geschickt haben – und die einfach an mich gedacht haben.

Und ich danke vor allem und zu allererst Gott, der mich berufen hat. Mal mehr, mal weniger laut. Aber immer wieder. Und durch  Zeiten des Zweifels hindurch.

Diese Weihe ist kein Endpunkt. Es ist ein Beginn…..

 

Priesterweihe 1

Fastenzeit

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Die Fastenzeit ist nun schon eine Woche „alt“.

Geplant war (und ist nach wie vor) die kirchlische Fastenzeit mit meinem Abnehmen zu verbinden. So hatte ich dann beschlossen, zusätzlich zu meinem 16:8 Essrhythmus (also 16 Stunden fasten und innerhalb eines 8-stündige Fensters zu essen, man könnte aber auch einfach sagen, ich lass das Frühstück ausfallen) die Form 5:2 auszuprobieren. 2 Fastentage à 500 kcal und 5 Tage im ausgeglichenen Kalorienbereich zu essen. Dazu „clean eating“ – keine Süßigkeiten, kein Industriezucker, kein Junk Food.

Um das ganze meinem Alltag anzupassen hatte ich folgende Änderungen angesetzt:

2 Tage bei bis zu 750 kcal fasten
3 Tage  bis zu 1500 kcal essen
2 Tage nicht zählen (Wochenende), dabei aber clean eating beibehalten.

Jetzt habe ich aber einen Mann (seit dem Jahreswechsel) der nunmal gern nascht. Und vor allem meine Backkünste liebt. Das wird also schwer.

Und ich bin in den Wechseljahren – das macht mir auch zu schaffen. So hab ich gestern dann doch „gesündigt“ und einen Keks gegessen. Aber ich hadere deswegen nicht mit mir. Ich merke gerade, dass ich an manchen Punkten einfach mehr Rücksicht auf meine Befindlichkeiten nehmen muss, dass aber, ohne mein Ziel aus den Augen zu verlieren. Ich werde also an meinen Essensplänen nochmal etwas basteln müssen.

Mich zu wiegen kann ich momentan auch vergessen, hormonell bedingt steigt mein Gewicht in den letzten Tagen – aber ich weiß ja, es geht auch wieder runter.
(Hab ich schonmal erwähnt, dass Geduld NICHT meine Stärke ist?)

Schön ist, dass ich wieder mehr Musik mache. Meine Whistles freuts – meine Nachbarn haben sich auch noch nicht beschwert, also alles in bester Ordnung. (Ach ja – falls jemand weiß wo ich günstig die Noten für die Lieder aus „Herr der Ringe“ bekomme (für Tin bzw. Low whistle), dann freue ich mich über den Hinweis).

Sport ist im Moment aufgrund von Krankheit unregelmäßig gewesen, aber das wird auch wieder. Ab und an muckt die Schulter wieder, mag am nasskalten Wetter liegen. Aber auch hier bin ich zuversichtlich.

Ich wünsche allen noch eine schöne vorosterliche Zeit

Eure

Martina

2015 im Rückblick

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Ein Dank an meine Leserinnen und Leser.

Mein persönlicher Rückblick im Kurzdurchlauf:

Das Zusammenhalten der Kirche der ich angehörte schlug fehl. Aber ich habe eine neue geistliche Heimat gefunden.

Nachdem ich erfolgreich die Antidepressiva abgesetzt hatte, wollte das durch diese hinzugewonnene Gewicht leider nicht weichen.

Einige Probleme in der Familie – aber das ist ja nix Neues.

Meine Schultereckgelenkarthrose ist nervig. Zum Jahresende hin aber soweit schmerzfrei, dass ich endlich an ein Training im Freihantelbereich denken kann.

An Ende August habe ich gut abgenommen, das konntet ihr ja verfolgen. Demzufolge traue ich mich jetzt wieder zu laufen, in der Hoffnung, dass es diesmal klappt.

Das Jahresende stimmt mich versöhnlich und im Neuen Jahr gibts mehr Beiträge.

Gute Vorsätze fasse ich zu Neujahr nie. Ich versuche, jedem Jahr ein Motto zu geben – und vergesse dies im Laufe des Jahres meist.

2016 wird zum Jahr der Transformation ernannt.

Ziele gibts trotzdem:

67 kg (um 2 kg „Puffer“ zuhaben) – danach sehen was möglich ist, geplant ist ein KFA von 22/23 % das Gewicht ist dabei zweitrangig.

10 km Laufen in ungefähr einer Stunde.

1,5 km Schwimmen ohne wesentliche Pausen. Schwimmtechnik verbessern, Kraulen neu lernen.

Freihanteltraining und ansonsten einfach die Gewichte erhöhen, wie es passt. 10 Liegestütze am Stück schaffen. Klimmzug näher kommen.

Aber es gibt natürlich auch Ziele jenseits des physischen Körpers:

Mehr Meditation.

Wieder mehr Druidentum in meinem Leben bringen.

Meine Priesterweihe (Priesterinnenweihe hört sich irgendwie komisch an).

Pläne hab ich auch:

„Norddeutschland“ im Frühjahr (Freunde besuchen)

Schweiz – eine Freundin besuchen (noch kein Termin)

Druidencamp im Juni (schon gebucht)

Schottland im September (Freunde treffen, einer Hochzeit beiwohnen).

und sonst:

Wohnung endlich entmisten und renovieren.

Langeweile wirds also nicht geben

(und ja, ich habs vergessen zu erwähnen, ich möchte mindestens 30 Bücher, lieber noch 50 Bücher lesen und Musik machen).

 

Ich wünsche euch allen ein tolles Jahr 2016 – lasst mich wissen, wie es bei euch so läuft.

 

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 720 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 12 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Ein Weihnachtsbaum entsteht – the making of a Christmas tree

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Letztes Jahr gab es die Premiere meines Bücherweihnachtsbaumes. Ich hatte einen im Internet gesehen und fand es toll. Außerdem war ich in einer depressiven Episode, nach Weihnachtsvorbereitungen war mir nicht zumute, diesen Baum konnte ich last minute gut machen.

Last year was the premiere of my book tree. I had seen it on the internet and liked it. I also was in a depressive episode and wasn’t in any kind of Christmas mood. This tree could be set up last minute.

+++

Dieses Jahr geht es mir besser. Auch wenn mich das Jahresende grundsätzlich melancholisch stimmt (was ja eine meiner Hauptstimmungen generell ist). Ich war versucht dieses Jahr wieder einen „richtigen“ Baum zu holen. Aber nein – es passt nicht. Ein lebendes Wesen sollte nicht sterben müssen, weil ich einer Tradition folge. (Ich habe aber nichts dagegen, wenn andere Bäume ins Haus holen, ich entscheide dieses für mich persönlich, nicht für andere und ich urteile auch nicht. Die Tradition ist alt – und gut, wenn man den Hintergrund sieht).

I feel much better this year, though I always get into a melancholic mood at the end of each year. But that is one of my main moods anyway. And I was tempted to get a „real“ christmas tree again. But no – no living being should die because I want to follow a tradition. (I don’t mind others to do so though, it is my decision and I do not judge others. The tradition is old – and it’s good when you regard its background).

 

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Hier die Bilder wie mein Baum entstanden ist – here are the pictures of the development of my Christmas tree:

  1. Such einige Bücher zusammen / gather some books
    2015-12-24 17.20.30
  2. .und hol noch mehr Bücher / …and fetch some more books
    2015-12-24 17.32.21
  3. …und noch mehr / …and more
    2015-12-24 17.40.19
  4. füge etwas Licht hinzu / add some light
    2015-12-24 17.51.06

Frohe Weihnachten – Merry Christmas

Ende aus – erstmal keine Diät…

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Nein, ich habe nicht etwa aufgegeben. Obwohl ich dieses Mal nah dran war. Aber meine Sturheit hat mir geholfen mein Vorhaben umzusetzen.

Der erste Zyklus ging, wenn auch schwer. Dann gab es bedingt durch meinen Bildungsurlaub eine Pause. Ich wollte einfach nicht auf die gemeinsamen Mittagessen verzichten – und „normal“ essen passt eben nicht in den Plan. Übertrieben habe ich trotz diverser Leckereien trotzdem nicht.

Der dann folgende Zyklus war echt schwer, ich war am ersten Tag schon versucht abzubrechen – aber dies wäre für mich am Ende schlimmer gewesen als „Augen zu und durch“.

Dabei ging es noch nicht mal mehr um das ein oder andere Pfund. Es ging ums Prinzip. Raus aus der Komfortzone, Grenzen testen. Und das war gut.

Allerdings bekam ich nach der Hälfte der Zeit Kreislaufprobleme. Zu niedriger Blutdruck, ein altbekanntes Problem und dies muss auch nicht mit der Diät zusammenhängen. Aber da war es an der Zeit aufzuhören. Die Gesundheit geht vor – und vor allem, es war kein Aufgeben, sondern schlicht und ergreifend vernünftig. (Meine Tochter meint allerdings, nur weil ich jetzt einmal vernünftig gehandelt habe hieße das nicht, dass ich generell auch vernünftig wäre. Kluges Kind).

Meine Werte haben sich wie folgt verändert:

Gewicht: – 3 kg
Taille: – 4 cm
Hüfte: – 4 cm
Oberschenkel: – 3 cm

Und hier die Bilder:

Vergleich vom 01. November – 01. Dezember 2015

 

Und hier mal mein Gesamterfolg der letzten 2,5 Jahre:

Vergleich Mai 2013 - Dez 2015 2

Hier Bilder in neuer Kleidung:

Fotos 04122015.jpg

Und zum Abschluss das versprochene Bild im roten Kleid – ja, ich habe es mir gegönnt bevor ich mein Normalgewicht erreicht habe.

Insgesamt habe ich allein seit August, durch die sf – Diät, 10 kg abgenommen. Da hab ich mir die Belohnung verdient. Auch die der neuen Kleidung.

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Das Ende ist noch nicht erreicht, es fehlen noch 4-5 kg zum Normalgewicht. Aber dafür ist nächstes Jahr noch Zeit. Um am Ende wird es dann nur noch um KFA und den Spiegel gehen.

Ich liebe es jetzt schon zu sehen, wie meine Muskeln immer sichtbarer werden. Mein Körper leistungsfähiger. Und ich zufriedener. Nicht nur der Waage wegen, auch nicht nur wegen des Aussehens. Sondern weil ich eine große Leistung vollbracht habe. Ich habe zwar weniger abgenommen als andere – dennoch war es kein Spaziergang. Und da ich so ziemlich das undisziplinierteste Wesen bin, bin ich stolz auf mich.

Ich möchte mich aber auch bedanken, ohne Unterstützung, motieverende Worte, Verständnis wenns mal nicht so lief und ich gefrustet war und vor allem die guten  Ratschläge und Tritte in den Hintern… ohne EUCH – wäre dieser Erfolg auch  nicht möglich gewesen.