Monat: November 2015

It ain’t easy – Alles nicht so einfach

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So, heute ist mein erster Break Tag.

Nicht einen Tag zu früh – hab ich gestern noch gedacht.

Es läuft diesmal nicht ganz so rund wie beim letzten Mal, aber vielleicht kommt es mir auch nur so vor, weil auch noch ein paar andere Dinge ziemlich „unrund sind (auf die ich leider keinen Einfluss habe). Die Abnahme ist auch etwas geringer – aber das war an sich sogar zu erwarten. Die letzten 5 kg zum Normalgewicht sollen ja schwerer zu verlieren sein (wie wird das erst wenn ich mal „Idealgewicht“ anpeile???)

Heute morgen fühle ich mich aber doch recht wohl – wahrscheinlich weil ich weiß, dass ich nachher essen darf was ich will. Fast jedenfalls. Mein Körper schreibt am meisten nach Fett, was logisch ist, darauf musste er ja weitgehend verzichten. Und ich werden mir Dinkel-, bzw. Roggenbrötchen und möglicherweise auch ein wenig Müsli gönnen. Das steht zwar nicht auf der Liste aber ich halte das für okay, hat beim letzten Mal auch funktioniert und stellt für mich auch keine Völlerei dar. Kalorienrahmen wird eingehalten, wahrscheinlich die 1600 kcal netto, in jedem Fall die, die zum Gewicht halten angesagt sind.

Hier gleich mal eine Frage an die Bodymedia Besitzer: Ich staune ja immer wieder, wieviel ich lt. dieses Messgeräts verbrauche, eigentlich nie unter 1900 kcal, meist bei 2000 und bei ein paar Schritten mehr oder einer halben Stunde moderaten Sports sogar 2100 kcal. Darf ich mich „pi mal Daumen“ darauf verlassen? (Und wie wird das erst aussehen, wenn ich mal Ausdauersport mache….) [das Gerät  befindet sich vorübergehend in meinem Besitz – ich weiß auch nicht ob ich das auf Dauer würde haben wollen, nur nebenbei bemerkt]

Aber wie verlaufen meine Diättage so im Einzelnen?

An den on Tagen esse ich meist erst abends, evtl. trinke ich nach Feierabend etwas klare Brühe. Ein wenig Hungergefühl kommt da im Laufe des Tages schon mal auf, aber nicht wirklich schlimm. Halt so, als würde ich gleich anfangen zu kochen. Vergeht auch wieder, wahrscheinlich, weil ich auch genug Ablenkung habe.

Off Tage sind auch nicht mehr ganz so schlimm wie beim ersten Durchgang. Beim letzten hatte ich sogar gedacht: Toll – bin pappsatt aber fühle mich nicht überfüllt. Bis ich festgestellt habe, dass ich die geplanten 100g Datteln noch nicht gegessen hatte. Diese Tage  bleiben eine Herausforderung, zumal ich auch hier erst nach Feierabend esse und nicht schon am Mittag, einfach um den Körper an diese lange Fastenzeit zu gewöhnen und nicht alle drei Tage zu unterbrechen. Allerdings esse ich dann gegen 17:00 Uhr eine Kleinigkeit und ab 18:00/19:00 Uhr dann ständig – bis alles verputzt ist, was so auf dem Plan steht.

Aber da war doch noch was?

Ja, Bewegung und Sport:

Meine 10.000 Schritte schaffe ich meistens, sind ja auch schon Gewohnheit. Im Fitnessstudio war ich die letzten beiden Wochen nicht, weil ich mein Handgelenk doch lieber erst auskurieren wollte. Auch meine Schulter scheint sich gefreut zu haben (die war aber auch in der Zeit getaped). Aber ich habe inzwischen ja nicht faul auf der Couch gesessen – die Zeiten sind vorbei. Ich hab mir diverse Apps heruntergeladen und vor dem Essen dann 20 – 30 Minuten trainiert.

Entweder:
Legtrainer + Sixpacktrainer
oder
Butttrainer + Situps

Was soll ich sagen, ich hatte ja manchmal vor dem Training das Gefühl einfach zu müde und groggy zu sein. Nach der Arbeit hatte ich mich meist für ne halbe Stunde hingelegt, aber das reichte nicht immer. Trainiert hab ich trotzdem – und fühlte mich danach nicht ausgelaugt und kaputt sondern frisch und munter. Ein tolles Phänomen!!!

Und die nächste Frage, diesmal an die Freeleten unter euch:

Wie kann ich mich auf die anspruchsvollen Sachen dort vorbereiten? Und warum zeigt mir die App nicht an, wieviel Wiederholungen noch zu machen sind (bzw. wieviele Durchgänge) und auch keine Pause (ich hatte gestern mal Athena angefangen, weil mir das so von der App vorgeschlagen wurde, aber nachdem ich den ersten Durchgang durch die Übungen durch hatte ging es nicht weiter). Ich habe gemerkt, ich bin noch nicht ganz soweit…

Apropos Schlaf: hiervon kriege ich definitv zu wenig. Das Leid einer Nachteule halt, die trotzdem spätestens um halb sechs aufsteht um früh auf der Arbeit zu sein. Aber abends nicht den Weg ins Bett findet. Daran muss ich definitiv noch arbeiten.

Es kann sein, dass ich 3 statt 2 Tage break mache, passt nächste Woche wieder besser in die Planung. Ob dem zweiten auch ein dritter Durchgang folgen wird, entscheide ich beim nächsten Break.

Die nächste Woche wird eine Herausforderung da ich die ganze auf bei einem Weiterbildungsseminar bin und es sind dort auch Mittagessen eingeplant. Mich jeden Tag davon zu steheln wird sicher auffallen. Mal schauen.

Weitere Pläne:

Ab morgen wieder Fitnessstudio. Nächste Woche auch einen Tag schwimmen gehen. Mehr schlafen, mehr meditieren. und vor allem:

WEITERMACHEN

In diesem Sinne – bis bald

(und wer sich auskennt, Zeit und Lust hat, kann mit mir mal einen vernünftigen Trainingsplan erstellen, der Gym, Hausübungen, Schwimmen, Beweglichkeitsübungen enthält, ich verzettel mich sonst mal wieder).

Eure

Martina

Leicht oder schwer? Beides!

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So gehts mir jedenfalls im Moment.

Die Planung der Mahlzeiten ist leichter als beim ersten Durchgang – hier hilft die Erfahrung.

Die Durchführung ist etwas schwerer – woran das liegt, kann ich nur raten. Zum einen vielleicht an der Erschwernis die ich mir selber auferlegt habe, nämlich erst abends zu essen. Obwohl ich sagen muss, der Hunger tagsüber hält sich wirklich in Grenzen. Von daher halte ich das nicht für den Grund. Eher dass ich ja wusste worauf ich mich einlasse. Mit allen positiven und negativen Seiten.

Hinzu kommt, dass die letzten Tage generell nicht gut liefen. Ich warte auf Pakete die sonstwo unterwegs sind, nur nicht da wo sie hingehören. Das nervt. (Und diesmal nicht DHL sondern Hermes und DPD).

Vielleicht sind es auch die Hormone. Kommt bei uns Frauen ja mal vor, dass die einem das Leben etwas schwerer machen. Umso mehr, wenn man in den (Vor-)Wechseljahren steckt und sich auf nix mehr verlassen kann. Aber da muss ich durch – mit oder ohne Diät.

Da ich allein lebe braucht ja auch keiner unter meinen Launen zu leiden.

Aber was heißt schon Launen? Ich bin nicht launisch, ich bin emotional flexibel 😉

„Quitting is no option“ – „Aufgeben ist keine Option“

Heute, am 6. Tag (dem 2. Off Tag) hatte ich 700 g weniger als am Montag. Und 1 cm an der Taille weniger. So darfs weiter gehen.

Rotes Kleid – mach dich bereit, ich werd dich kaufen (welches weiß ich zwar noch nicht, aber die Farbe kenn ich wenigstens schon mal.

Ich würd mich diesmal echt über Durchhalteparolen und motivierende Reaktionen freuen (im Laufe der Woche wirds mir sicher wieder besser gehen).

In diesem Sinne:

Macht was ihr euch vornehmt, lasst euch nicht beirren (außer ihr stellt selber fest, dass ihr was falsch macht).

Eure Martina

Da capo – Tag 3

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…und ich lebe noch, ja, allen Unkenrufen zum Trotz

Heute ist der erste off Tag, d. h. ich „darf“ 325 g KH, 100 g Eiweiß und 20 g Fett zu mir nehmen.

Ich muss sagen, die Zusammenstellung fiel mir wesentlich leichter als beim ersten Durchgang. Auch wenn ich nachher pappsatt sein werde.

Und noch etwas ist anders: ich merke, dass ich diesen off Tag tatsächlich brauche.

Ansonsten gehts mir gut – auch wenn ich jetzt noch etwas geändert habe:

Ich esse erst abends. An den on Tagen hab ich dann eher das Gefühl, abends richtig satt zu sein. Wenn sich tagsüber Hunger meldet trinke ich diesen weg. Es ist aber auch nicht so, dass der Hunger an mir nagt. Oder ich am Hungertuch.

Ich glaube, es ist mehr eine Kopfsache – und der will ja was erreichen.

Ich freue mich:

  • auf meine zu erwartenden Erfolge
  • auf das tolle Gefühl außerhalb der Komfortzone was geleistet zu haben
  • und ja, auch ein wenig darauf, dass es Leute gibt, die nicht glauben, dass ich mit dieser Diät erfolgreich sein werde

..und jetzt wird erst mal Abend gegessen:

Kartoffeln, Lachsschinken, Ei, Paprika, Zwiebel

Nachtisch: Rest meines Milchreises und Trockenfrüchte (heute spät Nachmittag gabs schon Milchreis mit Birne)

Bis bald – ich halt euch auf dem Laufenden wie es mir geht

Da capo al fine – nochmal von vorn (bis zum Ende)

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Ich hatte es ja angekündigt – und ich pflege meine Versprechen (und meine Drohungen) ja auch zu halten.

Wer meinen Blog verfolgt (oder mit mir auf myfitnesspal befreundet ist) weiß ja, das ich von Ende August bis Ende September die strength first Diät durchgezogen habe. 3 Zyklen. Und nein, es war kein Zuckerschlecken (Zucker war ja eh verboten). Aber es ging.

Dann kam Oktober – ein Monat der Pause, moderatem Kaloriendefizit. Am liebsten hätte ich aber schon Mitte Oktober wieder losgelegt. Teilweise, weil durch die doch eher strikte Diät und die Einschränkungen der Lebensmittelwahl alles etwas einfacher schien als sich komplett frei entscheiden zu können. Andereseits war ich trotz weiterer Abnahme schon etwas ungeduldig. Aber ich hatte mir die Auszeit versprochen – und außerdem woll ich nicht diätend in Berlin verweilen.

Und ab heute ist es wieder soweit:

Da capo al fine – von Anfang bis Ende.

Es wird also wieder Diät gehalten. Ob 2 oder 3 Zyklen mache ich von Erfolg und Laune abhängig. Ich hoffe, somit meinem Normalgewicht wenigstens nah zu kommen (insgeheim erhoffe ich natürlich es zu erreichen).

Das heißt im Einzelnen auf die Nahrung bezogen:

ON Tage
100 g Eiweiß – 20 g KH – 15 g Fett

Off Tage
100 g Eiweiß – 335 g KH – 20 g Fett

Break Tage
1600 kcal – die 100 g Eiweiß werd ich da auch versuchen zu halten, Fett bei max 60 – 70 g. Die KH dann entsprechend bei <150 g.

Das Endziel sind 69 kg (67 um einen Puffer zu haben). Ob ich die jetzt erreiche oder im nächsten Jahr werde ich ja sehen. (Und das ist dann mein „Pflichtprogramm“ – danach wird, wie ich mich jetzt kenne, die Kür folgen und ich werde versuchen 63 kg zu erreichen,  bzw. 20 % KFA oder einen Körperbau den ich so toll finde, dass ich nur den Status quo halten möchte).

Meine aktuellen Werte:

75.8 kg (gemessen heute morgen) (die letzten 1,5 Wochen hab ich ein wenig zugenommen, bin aber nach wie vor unter dem Endgewicht des ersten Durchgangs)

35,8 % KFA (gemessen letzten Donnerstag)

27.1 kg Fett (gemessen letzten Donnerstag)

48,4 kg Magermasse (gemessen letzten Donnerstag)

Das Gewicht war letzten Donnerstag 75,5 – daher die mangelnde Übereinstimmung.

Jetzt überlege ich noch, ob ich mir eine neue Waage kaufe (meine zeigt macht die Körperanalyse nicht) – oder ob ich einfach zwischendurch im Fitnessstudio die Analyse durchführen lasse (die Werte stimmen weitgehend mit denen des Arztes überein, Schwankungen sind ja durchaus stündlich möglich).

Bilder wirds am Ende wieder geben – versprochen.

Ach ja – die Idee an einem Urlaubstag mit der Diät wieder anzufangen war echt blöd, hätte gern noch mal (mitags) ein langes Frühstück gehabt. Was solls….

Jetzt hab ich Hunger – aber ich hab ja beim letzten Durchgang schon festgestellt, dass mich dieser nie lange stört und sogar mein Kreislauf spielt mit.

Heut abends gibts

Pute + Zwiebel + Paprika
und als Nachtisch Skyr mit Whey

So, das wars für heute – ich werd jetzt regelmäßig berichten…

(das Bild zeigt mich am Freiag – vor meiner Abreise nach Berlin)

2015-10-30 06.52.04